Ja super – endlich wieder mal „Low Budget“ – „offene Wunde“. Und am Ende sollte der Abend noch einige Auswirkungen auf die nächsten Tage haben. Doch der Reihe nach.

 

Mal wieder viel zu früh kam ich im „Low Budget“ – der kleinen aber feinen Kneipe in Köln an. – Im Fernsehen lief das Fussballspiel Deutschland vs. Russland. Aus alter Verbundenheit drückte ich den Russen die Daumen, aber schnell hieß es 2-0. Das 2-0 erzielte Michael Ballack, was mich dazu bewog den Song auch später zu spielen.

 

Kurz nach dem Schlusspfiff füllte sich der Raum in dem die Bühne präsent ist und schon ging es auch los. Der erste Künstler sei erwähnt, weil er der „Abräumer“ des Abends war. Man hat der gerockt und vor allem das Publikum so von sich überzeugt, das es schier unmöglich war noch einen draufzusetzen. Hiermit noch einmal ein feuchtfröhliches – „Klasse“ an „Herr Norcht“.

 

Irgend wann war ich auch dran – Souverän, ohne Verspieler der Opener: „Ich bin Jesus“. Dann „Michael Ballack“ – zuvor mit der Bemerkung – „Bis heute morgen hatte ich noch die Textstelle – „Ich wär so gern ein großer Star – so wie Jörg Heida!“ – aber Jörg kann leider nicht Auto fahren und somit musste ich den Text ändern.“  - ich fand das passend zur Situation, da der besagter Jörg Haider am selbigen Morgen der Meinung war, stark Alkoholisiert Auto fahren zu müssen. Das Ende vom Lied kennt man ja, Jörg ist nun 2 Meter tiefer und ich bin irgend wie nicht so traurig darüber. Beifall erntete ich mit diesem Spruch allerdings nur spärlich. Dann noch „Der Friseursong“ und „Beischlafgelegenheit“ – den ein oder anderen Lacher oder Applaus eingeheimst und von der Bühne. Und hier sollte der Bericht auch enden – aber es tat sich noch einiges.

 

Der „Herr Norcht“ sprach mich an ob ich nicht sein Konzert eine Woche später im „Stadt Venlo“ – einer Lokalität in Köln bereichern möchte. Ich sagte spontan zu, jedoch nur als Support für den Kollegen. Da er so abgeräumt hatte, musste ich mich kleiner machen und gewann dadurch einen fantastischen Gig. Danke noch mal an Henning – denn so heißt er wirklich.

 

Meine eigene „After-Show-Party“ feierte ich dann noch mit einem lustigen Haufen, den ich an dem Abend kennen lernte. Es seien namentlich erwähnt: „Wibke, Arnd, Solveig und Rena“ – Achtung – Die Reihenfolge spiegelt nicht die Beliebtheit der Personen wieder. – Erst gab es lecker Essen, dann noch etwas Musik in irgend einem Kölner Kellerclub – und irgendwann war dann auch diese Nacht so gegen 4:30 in meinem Bett zu Ende. Von der „After-Show-Runde“ habe ich dann nur später noch einmal mit Solveig zu tun gehabt – immerhin eine klasse Frau. War aber auch wirklich ein toller Abend mit tollen Leuten.

 

Fazit: An manchen Abenden muss man nicht der Größte sein um zu gewinnen – aber auf Dauer ist es besser wenn man nicht so tut als wäre man der Größte, um Menschen für länger für sich zu gewinnen – Mehr als das Folgekonzert ist mir von dem Abend nicht geblieben, ich hab es wohl vergeigt!

 

Wichtig ist mir noch zu erwähnen das sich extra Martin und Alex - besser bekannt als “Hausverbot” eingefunden hatten um mich zu unterstützen. Und das Duo “ Luscinia et Bardus” welches einen tollen Auftritt bot.